Weniger Fluktuation mit Code18

Bei Flow-Erleben in Teams profitiert ein Unternehmen doppelt: Mitarbeitende sind produktiver und zufriedener, während der Arbeitgeber Mühen und Kosten bei Neubesetzungen spart.

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Ein Flow-Erleben beschreibt das ideale Ausführen von Tätigkeiten, bei Einzelpersonen wie auch bei Teams. In diesem Idealzustand ist die Leistungsfähigkeit am höchsten und das jeweilige Leistungsmaximum wird erreicht. Deswegen versuchen Teamverantwortliche stets, ihr Team in ein Flow-Erleben zu führen. Denn das Flow-Erleben hat gemäss Studien noch weitere positive Nebeneffekte: Es erhöht die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden, was wiederum zu weniger Stellenwechseln im Unternehmen führt. Davon profitiert jeder Arbeitgeber, sind mit Stellenwechseln doch stets hohe Kosten verbunden.

Die durchschnittliche jährliche Fluktuation beträgt in der Schweiz etwa acht bis neun Prozent (BfS AVOL, 2015).

In manchen Branchen oder Bereichen kann sie jedoch doppelt so hoch, in selteneren Fällen gar um ein Vielfaches höher liegen. Generell hat die Schweiz eine verhältnismässig hohe Fluktuation. Entsprechend fallen Kosten an: Bis zu einem Jahreslohn bei Mitarbeitenden, noch mehr bei Positionen mit Führungsverantwortung. Umso mehr lohnt es sich für ein Unternehmen, hier zu intervenieren und zu investieren. Erst recht, weil der entscheidende Faktor zum Verbleib eines Mitarbeitenden nicht mal teuer zu bewerkstelligen ist.

Arbeitszufriedenheit: Der stärkste Faktor gegen einen Stellenwechsel

Gemäss einer vielbeachteten Studie ist die Arbeitszufriedenheit der stärkste Faktor, um die Arbeitsstelle zu behalten. Die Arbeitszufriedenheit führt bei Mitarbeitenden zu einer deutlichen Abnahme:

  • von Kündigungsgedanken

  • in der Absicht, nach Arbeitsalternativen zu suchen

  • und in der Austrittsabsicht

Die Arbeitszufriedenheit führt aber auch zu deutlich höheren Ausprägungen:

  • im betrieblichen Engagement

  • und in der beruflichen Beteiligung

Interessanterweise orientieren sich Mitarbeitende im Gegensatz zu Unternehmen nicht an den Kosten eines Stellenwechsels.

Arbeitszufriedenheit stärken: Bei Einzelnen, aber vor allem in Teams

Der beste Prädiktor für Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden ist gemäss einer anderen Studie das Erleben von Flow, da beim Flow-Erleben sowohl die Klarheit der Zielsetzung, unmittelbare Rückmeldung und Kontrolle als auch eine Balance von Anforderung und Fähigkeit erlebt werden, die alle auch zur Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden beitragen. Dieses Flow-Erleben befähigt Einzelne am Arbeitsplatz - am Arbeitsplatz entsteht ein Flow-Erleben auch häufiger als im privaten Bereich. Jedoch arbeiten wir heutzutage weitestgehend in (virtuellen) Teams zusammen: Deshalb ist Team Flow noch viel entscheidender als das blosse Flow-Erleben einer möglichst hohen Anzahl einzelner Mitarbeitenden.

Team Flow: Wie Teams gemeinsam in den Flow gelangen

Einzelpersonen formen Teams, doch die Art und Weise ihres Zusammenspiels definiert den Erfolg. Heute entsteht Performance fast ausschliesslich im Kollektiv: Umso wichtiger ist es, dass das Team als Ganzes in den Flow gelangt.

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Team Flow: Wie Teams gemeinsam in den Flow gelangen

Code18 hat eine Methode entwickelt, um Team Flow zu messen und zu entwickeln, die auf einer mathematischen Grundlage basiert und wissenschaftlich belegt ist. Neben einer höheren Teamleistung und einem besseren Teamwork wird aber nicht nur die Arbeitszufriedenheit erhöht. Gemäss dem Experte Keith Sawyer sind bei Team Flow auch vorhanden:

  • klare Gruppenziele

  • genaues Zuhören

  • volle Konzentration

  • stärkeres Gefühl der Kontrolle

  • reduzierte Selbstaufmerksamkeit

  • gleichberechtigte Teilnahme

  • besseres Kennenlernen der Teamkollegen

  • gute Kommunikation

  • und eine Fortschrittsorientierung

Fazit

Mit Team Flow profitiert ein Unternehmen also doppelt: Mitarbeitende sind produktiver und zufriedener, während ein Arbeitgeber Mühen und Kosten bei der Neubesetzung von Arbeitsstellen spart.